Agilität

Zusammenfassung

Agilität hat eine lange Tradition, die weit vor Methoden wie Scrum, Kanban und XP beginnt. Erste Ideen sind bereits in den 40er Jahren des 20. Jahrhunderts durch das Toyota Produktionssystem entstanden. Im Laufe der Jahrzehnte wurden die Methoden optimiert und erfolgreiche Techniken aufgenommen. Aus erfolgreichen Softwareentwicklungsprojekten sind jüngere Methoden wie Continuous Integration und automatisiertes Testen nicht mehr wegzudenken.

Aus unserer Erfahrung stellt der Paradigmenwechsel bei der Einführung agiler Vorgehensmodelle vor allem in großen Unternehmen eine echte Herausforderung dar: Typische schwergewichtige Prozessbeschreibungen, die z.B. auf dem V-Modell, dem Unified Process oder Wasserfall-Prozessen basieren, sollen Struktur geben und das Unternehmenswissen auf neue Projekte übertragen. Dort werden sie aber häufig als Ballast erlebt, obwohl sie eigentlich den Projekterfolg sicherstellen sollen.

Bei agilen Vorgehensweisen stehen hingegen andere Strategien im Vordergrund: Mitarbeiter entscheiden auf Basis ihres Wissens und bauen ihr Wissen durch Erfahrungen und gemeinsames Lernen aus. Das bekannte »agile Manifest« spiegelt dies in den Grundkonzepten wieder:

  • Individuen und Interaktionen sind wichtiger als Prozesse und Werkzeuge
  • Funktionierende Software ist wichtiger als umfassende Dokumentation
  • Zusammenarbeit mit Kunden ist wichtiger als Vertragsverhandlungen
  • Anpassung an Änderungen ist wichtiger als Einhaltung des Plans

Agile Methoden sind jedoch nicht Selbstzweck, sondern orientieren sich stets am Nutzen des Kunden und an den Möglichkeiten des Teams. Die Einführung von agilen Methoden muss daher jeweils den konkreten Kontext des Kunden berücksichtigen. Die individuelle Einbettung agiler Methoden in Ihre Unternehmenskultur und Ihre Prozesse ist unser Ziel.


Kontakt

Dr. Martin Mandischer
Scrum Coach

Telefon: +49 231 9860-223

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